Könnt ihr es fassen, dass wir am Donnerstag schon wieder Dezember haben? Dezember bedeutet, Ende des Jahres, was wiederum bedeutet, dass die cineastisch-fantastische Aktion von Hotaru ihrem Ende zu geht. Und das ist wirlich tragisch. Ich muss mich für das neue Jahr also eindeutig dringend nach Alternativen umsehen. Schließlich möchte ich euch auch weiterhin regelmäßig mit meiner Meinung zu neuen und alten Filmen beglücken. Sollte jemand eine tolle Aktion kennen, bei der ich regelmäßig meinen Senf zu TV und Kino beitragen kann, möge mir doch bitte in den Kommentaren einen Hinweis hinterlassen.

Ich habe mich durch die letzten Schlüsselwörter geklickt und festgestellt, dass ich relativ oft in das letzte Jahrhunder abgetaucht bin, was meine Auswahl der Filme angeht. Deswegen habe ich versucht, mich diesmal in den Jahren nach 2000 aufzuhalten, um etwas aktueller und ‚in‘ zu wirken. Nicht, dass ihr noch den Eindruck bekommt, ich sei altbacken.

Without further ado – hier meine Schlüsselwörter für den November:

#45: Tunnel – Urban Explorer (2011)

Eine Gruppe von jungen Abenteurern möchte  das unterirdische Berlin erkunden. Als ihr Reiseführer einen Unfall hat, müssen sie Hilfe holen. Ein Fremder bietet ihnen an, sie durch die Katakomben zu führen. Ein großer Fehler, wie sie bald feststellen. Dieser Horrorstreifen war recht gut, hat mich aber auch nicht vom Hocker gehauen.

#46: Wald – Into the Woods (2014)

Into the woods without delay,
but careful not to lose the way.
Into the woods, who knows what may
be lurking on the journey?

Wenn Johnny Depp sich als böser Wolf verkleidet und ein „Hello, little girl“ raunt, bin ich schon glücklich. Dazu kommen dann die ebenfalls wundervollen Stimmen von James Corden, Emily Blunt, Anna Kendrik, Chris Pine und die unvergleichliche Meryl Streep. Jeder einzelne dieser tollen Stars verkörpert in diesem Märchen-Musical eine bekannte Figur aus den Geschichten der Gebrüder Grimm. Was will man mehr?

#47: Brief – Die fabelhafte Welt der Amélie (2001)

Als ich den Begriff ‚Brief‘ laß, musste ich unwillkürlich an Liebesbriefe denken. Die wohl dramatischsten und interessantesten Briefe waren für mich in der Filmgeschichte die unter kuriosen Umständen wieder aufgetauchten Liebesbriefe der Concierge von Amélie Poulain. Im Film werden außerdem Postkarten von Gartenzwergen verschickt und Nachrichten von einer Gestalt in Zorro-Kostüm versandt. Die Post spielt also eine sehr zentrale Rolle. Zu dieser deutsch-französischen Co-Produktion ist vermutlich sonst nicht viel zu sagen. Wer diesen Film nicht kennt, hat vermutlich die letzten 20 Jahre in einer Höhle gelebt.

#48: Gift – Ferngully (1992)

Okay,okay. Nun bin ich doch wieder altbacken. Aber als ich das Wort ‚Gift‘ hörte, kam mir leider nicht das Bild dieser gruseligen grünschwarzen Wolke aus dem Kopf, die in meiner Kindheit einen großen Eindruck hinterlassen hatte. Hexxus – verkörpert von der Stimme Tim Currys‘ – ist eine Art Giftmischung und böse Macht, die den wundervoll magischen und tropischen Regenwald Ferngully zerstören will. Der Trickfilm zeigte mir schon als junges Kind auf, wie zerstörerisch die Menschen mit Mutter Natur umgehen.

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