Hallo meine lieben Wichtel aus dem Winterweihnachtsinternetland, 

ohne große Umschweife kommen wir gleich zu den Beiträgen der letzten Aktion, in den er ich von euch wissen wollte, wie ihr die seltsamen Gestalten interpretiert:

Ich dachte mir schon, dass diese Bildinterpretation ein harter Brocken wird. Was ihr allerdings mal wieder draus gemacht hat? Ich ziehe meinen Hut, verbeuge mich tief, mache einen Knicks und erstarre dann mal in Ehrfurcht.

Deswegen präsentiere ich diese Woche ein saisonales Thema, bei dem ihr vermutlich ganz leicht drauf los schreiben könnt:

Endlich wieder Weihnachtszeit


Mir selber ist nämlich erst diese Woche so richtig bewusst geworden, dass die Zeit der Besinnung naht. Ist denn am nächsten Sonntag wirklich schon wieder erster Advent? Wo ist nur das Jahr hin?

Wir haben im Supermarktregal ja schon ab September die erste Einstimmung. Ein, wie ich finde, total verfrühter Countdown, bietet uns im Spätsommer ja schon die ersten Weihnachtsmänner in Milchschokolade an. Selbstgewählte Diät-Masochisten wie ich gehen ja oft bis Dezember erstmal schnurstracks an Spekulatius, Pfefferkuchen und Co. vorbei. Blöd nur, dass es da noch die zweite Kategorie gibt, die schon den Einkaufswagen in einem Anflug von Panik und Vorfreude vollschaufelt. Und ich stehe im Dezember dann immer blöd da und wundere mich, wo all die Berge an weihnachtlichen Leckereien hin sind. Ich gebe mich dann immer mit den Orangen und der letzten ergatterten Packung Gewürzspekulatius zufrieden.

Ein weiterer Indikator dafür, dass Weihnachten langsam näher kommt, sind zudem die Holzbuden, die über Nacht magisch auf dem Marktplatz erscheinen. Schon jetzt schleiche ich ganz hibbelig um meine Lieblingsbude herum, an welcher es den besten Glühwein und eine ganz ausgezeichnete Feuerzangenbowle gibt. Noch ist der Ausschank jedoch geschlossen und der Markt verlassen. Sollte ich mich etwa doch im Datum getäuscht haben?

Ich orientiere mich oftmals immer an meiner erzgebirgischen Familie, die pünktlich am Tag nach Totensonntag die Raachermannl und Schwippbögen entstaubt und mit dem Extremweihräuchern beginnt. Oma Tex backt nach alter Rezeptur den ersten Stollen, während Papa Tex durch die Nachbarschaft läuft und ganz geheimnissvoll tun muss, weil er wie jedes Jahr Weihnachtsmann für die örtlichen Kinder spielt. Für mich heißt es dann immer Plätzchen backen wie ein Weltmeister, auf Dosen verteilen und diese strategisch verstecken, damit sie auch ja über den ganzen Dezember reichen. Von wegen Zeit der Besinnung: Weihnachten macht Stress! Nur den Katzen macht der ganze Trubel Spaß. Den ganzen Tag am warmen Kamin schlummern und dann des Nachts die Weihnachtsdeko zerstören? Fetzt.

Dieses Jahr habe ich jedoch aus meinen alten Fehlern gelernt: Schon jetzt habe ich alle Geschenke beisammen und gepackt. Die Karten an Leute, an die ich gern denke, liegen ebenfalls schon hier. Und ab morgen wird dann jeden Tag ein bisschen dekoriert. Wenn man es denn Deko nennen kann, dem Kaktus ein rotes Mützl aufzusetzen.

So richtig will sich bei mir noch keine richtige Vorfreude auf Weihnachten einstellen. Aber es ist ja auch noch ein Stückchen hin.


 

Was ist der Story-Samstag? storysamstagDer Story-Samstag hat nur zwei einfache Regeln: Ich gebe alle 2 Wochen ein kleines Thema vor. Und du hast die Möglichkeit ganz kreativ darauf mit einem geschriebenen Beitrag – egal ob als Gedicht, Abhandlung, Erzählung, Witz oder sonstiger literarischer Art – zu reagieren. 

Du möchtest am Story-Samstag teilnehmen? Dann verlinke hier doch einfach deinen Beitrag per Pingback oder Kommentar. Gern darfst du das Story-Samstag Logo in deinen Beitrag einbinden. Verspätete Beiträge oder Neueinsteiger trage ich jederzeit gern nach. Selbst wenn du nicht mitmachst, kannst du dich freuen: Die Reaktionen auf die gegebenen Aufgaben sind so kreativ wie tiefgründig. Es lohnt also, sich durchklicken und die Interpretationen der talentierten Schreiberlinge zu lesen!

Advertisements