„2017 kann garnicht schlimmer werden als dieses Jahr“, denk ich mir innerlich, spreche es jedoch lieber nicht aus. Denn ich weiß, Karma hat schwarzen Humor und könnte es als Herausforderung ansehen.

Es ist eine Woche gewesen, in der ich mich am liebsten nur ins Bett verkriechen wollte. Nichts mehr hören und sehen von dieser verrückten Welt. Einige meiner liebsten Persönlichkeiten sterben dieses Jahr wie die Fliegen. Persönliche Rückschläge. Der Anschlag in Nizza. Bomben in Brüssel. Jakarta. Dallas. Orlando. Brexit. US-amerikanische Präsidentschaftswahl und Horrorclowns (was in diesem Fall quasi das selbe ist).

Möge dieses Jahr wenigstens halbwegs besinnlich zu Ende gehen…

Deswegen verbringe ich heute behütet im Bett, wo ich mir maximal die Zunge am Tee verbrennen kann, setze meine Scheuklappen auf und suche nach amüsanteren Nachrichten. Und sieh an: ich hab tatsächlich einen Schmunzler entdeckt.

Instagram: @chertovajulia_

Im russischen Voronezh wurde der sowjetische Stern auf der Spitze eines Gebäudes über Nacht in einen recht populären Spongebob-Charakter umgesprüht. Böse Zungen bemerkten, dass sich der Platz vor dem Gebäude aufgrund seiner blockartigen Form doch für ein Encore für den Grafitti-Künstler anbieten würde. Für 100.000 Rubel stehen nun Renovierungen an. Schade eigentlich. Welche Stadt kann schon behaupten, so einen kreativen ‚St.Patrick‘ als Schutzpatron zu besitzen.

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