Magst du Bücher mit Gruselfaktor oder Horror und was gefällt dir daran?

Manche mögen debatieren, ob Nachts um eins noch zu ‚heute‘ oder schon zu ‚morgen‘ gehört. Manche sagen ja ‚morgen ist erst nach dem Aufstehen‘. Rein chronografisch ist aber schon Montag. Deswegen hier zur Geisterstunde die Montagsfrage vom Buchfresserchen:

Ich liebe Horror. Vor allem des nachts, wenn ich allein mit einem Buch in einem Bett liege und von draußen der Wind seltsame Geräusche fabriziert. Angstlust nennen es die Psychologen. Sie entsteht dadurch, dass wir wissen, das dass, was uns das Fürchten lehrt, nicht real ist. In dem Moment aber, in dem uns der Schreck in Mark und Bein fährt, lassen wir uns für einen kurzzeitigen Augenblick von der Vorstellung übermannen, alles sei real. Genau diese Angstlust ist es, die für mich das Lesen von Thrillern und Horrorgeschichten so verlockend macht. Ich weiß, ich bin in meinem Bett sicher aufgehoben. Sobald ich aber eine gute Gruselgeschichte in Händen halte, kann mich dieses kribbelige Panikgefühl übermannen. Deswegen bin ich großer Fan von Stephen King, Fitzek, Lovecraft, Poe und Co.

Meine erste Annäherung hatte ich, wie auch das Buchfresserchen, mit den Gänsehaut-Geschichten und Fear Street Büchern. Nachdem ich ‚Die Puppe mit dem starren Blick‚ gelesen hatte, konnte ich eine Zeit lang nicht mehr mit dem Genre aufhören. Meine zerlesenen Ausgabe von ‚Willkommen im Haus der Toten‚ hat noch heute seinen angestammten Platz neben meinem ersten King, dem Friedhof der Kuscheltiere

Und wie steht ihr zum Gänsehaut-Faktor?

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