Ja ist denn wirklich schon wieder der Monat zu Ende? Wo ist nur die Zeit hin? Bevor wir uns mit riesigen Schritten dem November und damit dem vorletzten Monat des Jahres 2017 nähern, präsentiere ich euch hier wie bereits etabliert, die Filme zu Hotarus Schlüsselwörter-Challenge für Oktober:

#40/ Koffer : Die Olsen-Bande und ihr großer Coup (1972)

Im vierten Film um das Verbrecher-Trio Egon Olsen, Benny und Kjeld wollen die Gauner aus Dänemark einen Geldtransporter um 4 Millonen Kronen erleichtern. Leider wird es im Verlauf zunehmend schwierig, auf den Koffer mit der Beute aufzupassen. Plötzlich enthält der angebliche Geldkoffer nämlich nur wertlose Telefonbücher. Ich dachte eigentlich immer, dass jeder die Olsenbande kennt; dass die Filme um Egon Olsen und seinen unzähligen Haftentlassungen so etabliert im deutschen Fernsehen sind, wie die Sendung mit der Maus und die Feuerzangenbowle. Oh wie verwundert war ich doch, dass es sich eher als ‚Ossi‘-Phänomen heraus gestellt hat. Wie dem auch sei, ich fand die Filme als Kind immer mächtig gewaltig.

#41/ Tanz: Flashdance –
Mary Poppins, Breakfast Club, Westside Story, Lockere Geschäfte, Footloose, Fame, Dirty Dancing, Die Schöne und das Biest, Chicago, Rent, Cabaret, Moulin Rouge, Step Up, Grease, Singing in the Rain, Cry Baby, Saturday Night Fe-
Ach was solls:
Rocky Horror Picture Show (1975)

   
Und alle: LETS DO THE TIME WARP AGAaaaiiiiin!

#42/ Behinderung: Rain Man (1988)

Raymond (Dustin Hoffman) ist Autist und lebt in einem Heim für Menschen mit Behinderungen. Charlie (Tom Cruise), der mit seinem Autohandel in finanzielle Schwierigkeiten gelangt ist, sieht in der Entführung seines Bruder die Chance, seinen Anspruch auf das Erbe von 3 Millionen Dollar bei den Anwälten durchzusetzen. Der Road-Trip der beiden Brüder beginnt. Die vier Oscars hat sich dieser Film wirklich verdient, bekomme ich doch jedes mal aufs neue eine Gänsehaut bei dieser sagenhaften schaupielerischen Leistung.

#43/ Angst: American Psycho (2000)

In der Romanverfilmung American Psycho schlüpft Christian Bale in die Rolle eines sadistischen Wall Street Yuppies im New York der 1980er Jahre. Um dem Gesellschaftsdruck und seiner Fassade als perfekter Mensch stand zu halten, tötet er Menschen. Dieses Hobby wird ihm zunehmend Grund zur Panik, da ihm anscheinend die Polizei auf die Schliche zu kommen scheint. Der Plot ist eher eine Charakterstudie als ein Thriller und daher gelegentlich etwas langatmig. Meiner Meinung nach ist es jedoch der Film, in dem Bale seine Meisterrolle gefunden hat.

#44/ Familie: Gilbert Grape (1993)

Ich hätte eigentlich auch Lilo und Stitch, die Flintstones oder etwa eine Familie namens Beethoven nennen können, die mir beim Brainstorming zugleich eingefallen sind. Jedoch wollte ich unbedingt sowohl Rain Man, als auch Gilbert Grape irgendwie unterbringen. In diesem Fall habe ich Glück, hängt doch das Thema Behinderung thematisch oftmals sehr mit familiärer Unterstützung zusammen. Gilbert Grape (Johnny Depp) lebt in diesem Film in der trostlosen Kleinstadt Endora, irgendwo in Iowa. Zusammen mit seiner extrem übergewichtigen Mutter, die seit dem Selbstmord ihres Ehemannes nicht mehr vor die Tür gegangen ist, mit seiner älteren Schwester Amy, die als Mutterersatz dient, der pubertierenden Ellen und seinem geistig zurückgebliebenen Bruder Arnie (Leonardo DiCaprio), sitzt Gilbert Grape als Versorger der Familie in dem öden Kleinstadtalltag fest. Nach dem Schließen einer neuen Bekanntschaft beginnt Gilbert zum ersten Mal seit langem darüber nachzudenken, was er überhaupt für sich selbst erreichen möchte.

Da waren sie, meine Filme für diesen Monat. Welchen hättet ihr genommen?

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