• Autor: Sebastian Fitzek
  • Titel: Das Joshua-Profil
  • Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover) (26. Oktober 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785725450
  • ISBN-13: 978-3785725450
  • Genre: Krimi / Thriller

amazon-buttonDer erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß … im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.

Joshua hat Sie auserwählt, und Joshua irrt nicht …

Zu Beginn: mir wurde eigentlich angeraten, erst einmal die Blutschule zu lesen, bevor ich mich dem Joshua-Profil widme, da die Bücher miteinander verknüpft sind. Die junge Rebellin, die ich bin, hat sich natürlich dagegen entschieden und gleich mit dem Joshua-Profil losgelegt. Ich kann also aus Erfahrung sagen, dass es der Sache überhaupt keinen Abbruch tut, da alle notwendigen Informationen trotzdem gegeben werden. Das der liebe Herr Fitzek die Blutschule unter dem Deckmantel seiner Fugur Max Rhode verfasst, gibt der Sache aber einen interessanten Touch. Aber hier soll es erstmal um das Joshua-Profil gehen.

Ich war enttäuscht. Von einem Werk von Fitzek. Komisch, oder? Ich war selber überrascht. Verschlang ich noch Die Therapie, den Augensammler  oder auch Das Kind, musste ich mich hier regelrecht durchquälen.

Ich möchte ungern die ganzen Szenen auseinander pflücken, die mir an diesem Buch nicht gefallen haben, deswegen in Kürze ein spoilerfreies Urteil. Die Handlung selbst beginnt vielversprechend, rutscht jedoch schnell in eine unstimmige Geschichte, die aus vielen Spionage- und Thrillerclichés zusammen gewürfelt scheint. Von einem Thriller erwartet man Spannung, die sich jedoch bei mir nicht wirklich einstellen wollte. Die Schnitte wirkten eher hektisch, statt Spannungsmomente zu schaffen. Alles wirkte konstruiert und ein ‚Zufall‘ jagte den nächsten. Bei dieser unrealistischen Ansammlung an Zufällen wollte ich gelegentlich einfach abbrechen. Zum Glück wurde ich mit einem guten Ende belohnt, dass eine unerwartete Wendung für mich bereit hielt.

Zu den etwas blassen Charakteren konnte ich leider kaum Sympathie aufbauen. Einzig die Postbotin war für mich ein Lichtblick, da sie als Unbeteiligte plötzlich in eine Situation gerissen wurde, in der ich mich vermutlich ähnlich verhalten hätte. Die anderen Figuren dagegen waren entweder überspitzt dargestellt oder gingen in der Handlung unter.

Die Inhalte machten mich jedoch nachdenklich, weswegen sich das Buch in 3 Tassen hinüber rettet. Dieser Fitzek war wohl leider nichts für mich. Vielleicht wird der nächste ja wieder ein Lese-Highlight?

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