Was muss ein Buch haben, um für dich als Lese-Highlight zu gelten?

Das Buchfresserchen will heute wissen, was ich für mich als Lese-Highlight definiere. Wie bei vielen anderen auch, ist es natürlich erstmal ein guter Schreibstil, gut ausgebaute Charaktere und eine originelle Story. Das reicht mir aber nicht ganz, um es als Highlight zu betiteln. Ich bin zugegebenermaßen manchmal recht kritisch mit meiner Bewertung für Bücher, weswegen meine Highlights ganz gut an einer vollen Punktzahl erkannt werden können. Jedoch ist nicht immer ein Hohkaräter auch ein persönliches Highlight für mich. Bücher müssen zudem nicht unbedingt perfekt sein, um für mich heraus zu stechen.

Ein Highlight ist für mich ein Buch, dass mich auch nach einer Weile nicht ganz los lässt. Sie tragen oftmals eine Moral oder eine Botschaft mit sich, durch die sich in mir selbst etwas verändert. Oftmals lese ich solche Bücher dann auch mehrmals. Beispiele seien hier Die Unendliche Geschichte und Momo von Michael Ende oder der erste Harry Potter. Highlights können aber auch Bücher sein, die mich noch nach mehreren Tagen mit einem mulmigen Gefühl zurück lassen, wie die Bücher von Fitzek oder, um etwas neueren Datums zu nennen, Eggers The Circle.

Wenn die Seele der Bücher noch für ein paar Tage an mir kleben bleibt, dann ist es für mich ein Lese-Highlight.

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