Bist du in einem Buchclub?

Heute von mir die Antwort kurz und knackig: Nö.

Prinzipiell sind Buchclubs eine tolle Sache, um über Literatur zu diskutieren und unbekannte Bücher kennen zu lernen. Ich bin jedoch aus mehreren Gründen in keinem Buchclub (mehr). Zum einen picke ich mir immer ganz gern selbst meine Lektüre heraus und lege Bücher weg, wenn sie mir nach 50 Seiten nicht zusagen. Das geht bei einem Buchclub nur bedingt. Man muss durch den Wälzer durch, wenn man mitreden möchte, ob einem das Buch nun gefällt oder nicht. Es ist außerdem schwierig, mehrere Lese-Interessen unter einen Hut zu bekommen, vor allem bei der Breite an Genres. Der eine bevorzugt seine Fantasy ohne Romanze, der andere mag nichts mit Werwölfen, der dritte mag nur Bücher mit Happy End. Versuche da mal einer, einen Konsens zu finden, bei dem man es jedem Recht machen kann. Zum anderen entsteht bei Buchclubs ein Lese-Druck. Ich lese zwar schnell, aber zu wissen, dass ich eine Deadline einhalten muss, verdirbt mir irgendwie den Spaß, das Buch in meiner eigenen Geschwindigkeit entdecken zu können.

Ein besonderes Danke an Svenja, die sich trotz Revolution der Technik nicht unterkriegen lässt und fleißig weiter ihre Montagsfrage veröffentlicht.

Advertisements