Liest du auch Leseproben, um zu entscheiden, ob du ein Buch liest oder entscheiden nur Titel und Klappentext?

Ich habe gerade zwischen zwei Terminen festgestellt, dass heute ja Montag ist! Wo ist nur das Wochenende hin? Da ich schon seit heute morgen halb 6 wach und auf Achse bin,tippe ich diese Zeilen nun unterwegs und etwas mühsam auf dem Smartphone. Heute fällt meine Montagsfrage vom Buchfresserchen deswegen vermutlich etwas knapper aus, als sonst. Aber kommen wir doch gleich zu meiner Meinung bezüglich Leseproben:

Ich lese durchaus mal die ein oder andere Leseprobe. Sie haben mich sogar schon oft dazu gebracht, ein Buch zu lesen, welches ich nur vom Cover her keines zweiten Blickes gewürdigt hätte. Leseproben haben mich auch schon vice versa davor bewahrt, in ein ansonsten vielversprechendes Buch zu investieren, weil mich der Schreibstil schon auf diesen Seiten nicht überzeugte. Sie sind also durchaus was praktisches. Sind es Proben für Bücher, auf die ich allerdings schon gespannt bin und die ich sehnsüchtig erwarte, mache ich meistens einen großen Bogen. Man weiß ja nie, ob eine eventuelle Spoiler-Gefahr lauert, die mir das Leseerlebnis zerstört. Ich finde es zudem gemein, wenn man mir 20 Seiten anbietet, gerade wird es so richtig spannend und… die Leseprobe ist ausgelesen. So etwas ist ärgerlich. Das ist in etwa so, wie wenn man dir die Karte fürs 5-Gänge-Menü in de Hand drückt, dir läuft schon das Wasser im Mund zusammen, und dann wird einem gesagt „Oh. Tut uns leid, Economy bekommt nur ein Käsesandwich.“ Deswegen lese ich Proben wirklich nur von Büchern, die mir gänzlich unbekannt sind und an die ich keine Erwartungen stelle.

Und bei euch so? Leseproben Top oder Flop?

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