Der Juni geht zu Ende und damit wird es wieder Zeit für die Schlüsselwörter diesen Monats von Hotaru! Ich freue mich immer auf diesen Beitrag, weil ich dabei so viel Lust aufs Film schauen bekomme.

Die Worte im Juni:

#23/ Hotel – 4 Rooms (1995)

Vier abgeschlossene Kurzgeschichten, von vier verschiedenen Regisseuren inszeniert, spielen in jeweils einem anderen Zimmer in einem Hotel. Einzige Konstante ist der Page Ted, der sich seine erste Nachtschicht nicht so chaotisch vorgestellt hat. Neben  Antonio Banderas, Madonna, Bruce Willis und Salma Hayek spielt auch der Regisseur Quentin Tarantino eine Rolle im letzten Raum. Wundervoll skurril und makaber; typisch Tarantino.

 

#24/ Schokolade – Die anonymen Romantiker (2010)

Angélique ist eigentlich Chocolatier, leider aber hoch sensibel und schüchtern. Als sie sich bei einer vor der Insolvenz stehenden Schokoladenfabrik für einen Job bewirbt, landet sie nicht in der Produktion, sondern im Verkauf und verliebt sich in ihren Chef. Bei dieser französischen Schokoladenromanze sind nicht nur die Pralinen süß, sondern auch die Dialoge. Die romantische Komödie trägt den französischen Charme und Witz. Wer Amélie mochte, wird von den ‚Romantikern‘ nicht enttäuscht sein.

 

#25/ Mentor – Sie nannten ihn Knochenbrecher (1978)

Ich gestehe, ich bin großer Fan von Martial-Arts-Filmen. Ganz vorn an stehen natürlich Bruce Lee und die älteren Werke von Jackie Chan, bevor Hollywood ihn in seinen Klauen hatte. Das absurdeste und unterhaltsamste Werk von ihm ist meiner Meinung nach der ‚Knochenbrecher‘. Chans Kung-Fu Lehrer ist ein verschrobener Einsiedler und Alkoholiker. Unter seiner Führung lernt Chan den Stil der Acht betrunkenen Götter, welcher ihm unter erheblichem Sake-Konsum im Show-Down zu einem Sieg verhilft. Grandiose Kampfszenen und unterhaltsame Comedy!

 

#26/ Erbstück – Mäusejagd (1997)

Diese Komödie von Gore Verbinski erzählt von den Gebrüdern Schmunz (gespielt von Nathan Lane & Lee Evans), die von ihrem Vater eine insolvente Garnfabrik und ein altes Haus erben. Um das Haus verkaufen zu können, wollen sie restaurieren, stoßen jedoch in Form einer Maus auf Widerstand. Daraus resultiert die vom Film lebende Slap-Stick-Comedy. Der Streifen bietet nette Familienunterhaltung und ein niedliches Happy End. Zudem waren die Spezialeffekte und Animationen der Maus für 1997 ein kleines Glanzstück.

 

Schade, und damit bin ich schon wieder durch. Jetzt muss ich wohl brav darauf warten, bis die Wörter für Juli gezogen wurden.

Das war diesmal ein sehr comedylastiger Monat. Gut so: lachen ist gesund. Welche Filme wären euch denn so eingefallen?

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