[Montagsfrage] KW26

Wie ist bei dir das Verhältnis zwischen Fiktion und Non-Fiktion, wenn du dein Leseverhalten betrachtest?

Momentan beläuft sich das bei mir wohl auf 50/50. Grund dafür sind zahlreiche Fachbücher, in die ich regelmäßig schaue. Ob Bücher über PHP, Java und Designpatterns spannend und des Lesens wert sind, sei jetzt einmal dahin gestellt.

Abgesehen von Fachliteratur hält sich mein Non-Fiction – Einfluss auf meinen Regalen jedoch in Grenzen, weswegen ich vom effektiven Regal-Bestand wohl eher auf 80/20 schätzen würde. Ich habe einige Ratgeber, Bildbände und Reiseberichte. Hie und da gibt es auch Bücher wie ‚Von der Kunst des Tees‘, ‚1000 Places to see before you die‘, Sun Tsus ‚Kunst des Krieges‘ oder etwas Physik und Astronomie, etwa Stephen Hawkings ‚Universum in der Nussschale‘.

Ich habe eine überschaubare Ecke mit Büchern über Religionen, insbesondere den Hinduismus und Buddhismus, sowie Philosophie. Als ich als junge Dame ‚Sofies Welt‘ las, hatte mich das Interesse an Sokrates, Platon und Hegel gepackt.

Was man bei mir vergeblich suchen wird sind Biografien und Geschichtsbücher. Okay, ich besitze ein Buch über die Geschichte des japanischen Kaiserreichs, aber da hört mein Interesse dann schon auf. Mit Epochen nach 1500 kann ich sowieso nur wenig anfangen. Ich bin da lieber für antike Helden, das Mittelalter und die Sagen um König Artus. Aber das ist ja schon wieder Fiktion… oder?

Wieder einmal vielen lieben Dank an das Buchfresserchen für diese montaglichen Überlegungen.

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5 Kommentare

  1. Hegel? Ernsthaft? Du Arme. 😉 Aber er ist ein netter Kerl, wenn man ihm in Stuttgart persönlich begegnet. 🙂 Ansonsten mache ich um Hegel wo möglich einen Bogen – obwohl ich das Zeug sogar studiert habe. Während Platon sich ja beinahe schon wie Fiction liest.

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    • Hegel fand ich eigentlich ganz spanend mit seiner Didaktik. Da gab es schlimmere. Freud beispielsweise… nun sagen wir, ich glaube einige Psychologen sind nur Psychologen geworden, um sich selbst zu analysieren.

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      • Hihi … Freud finde ich aus anthropologischen Gesichtspunkten her spannend, was er über die Funktionsweisen vom Gesellschaften sagt, ist oft plausibel. Aber da, wo es ans Individuum geht, wird es tatsächlich merkwürdig.

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