Ohne lange Vorrede kommen wir gleich zum zweiten Teil meiner selbst gesammelten Reisetipps, die vielleicht auch euch eine kleine Hilfe sind. Viele dieser Hinweise sind vor allem für Low-Budget-Reisen von Interesse:

  • Zieht euch bei Reistart bequeme Kleidung an. Wenn ihr länger als 4 Stunden in Bus, Bahn oder Flugzeug unterwegs seit, ist es angenehmer wenn man nicht ständig an Minirock, dem kratzenden Pullover oder der zu engen Jeans herum zupfen muss.
  • Nutzt die Zeit, in denen ihr in Bus, Bahn oder Flieger sitzt klug. Lest schon einmal in den Reiseführer rein oder führt Reisetagebuch. Schaut aus dem Fenster und beobachtet, wie sich die Landschaft verändert und was es für beeindruckende Orte auf der Strecke gibt. Solltet ihr schlafen, stellt euch am besten einen Handywecker, damit ihr euren Ausstieg nicht verpasst.
  • Wie sind die kulturellen Gepflogenheiten in dem Land, dass ihr besucht?   In Bulgarien, Albanien, Griechenland oder Indien wird Nicken zum Beispiel anders als in Deutschland, zur Ablehnung oder Verneinung gebraucht. Informiert euch vorher, damit ihr keinen groben Faux-Pas begeht oder auf Unverständnis stoßt.
  • Studenten aufgepasst: mit der internationalen Studentenkarte ISIC bekommt ihr gelegentlich Vergünstigungen. Sie kostet nicht viel und lohnt sich.
  • Überhaupt könnt ihr viel Geld sparen, wenn ihr euch vorher informiert. Gelegentlich gibt es Tage, an denen ihr bei Museen oder ähnlichem einen verringerten Eintrittspreis bezahlen müsst. Auch bei Verkehrstickets solltet ihr vorher überlegen, wie ihr am günstigsten fahrt. Vielleicht lohnt sich in London ja eine Oyster-Card für euch? Oder ihr reist mit dem RailPass mal quer durch Japan?
  • Macht euch keinen Stress. Ihr seid im Urlaub, ihr habt Zeit! Ihr dürft nicht in jedem Land deutsche Pünktlichkeit erwarten. Oftmals sind die örtlichen Buspläne in südlichen Ländern nur Richtlinien. Auch Verabredungszeiten solltet ihr nicht so eng sehen: vor allem Australier lassen gern mal auf sich warten.
  • Vom vielen Erkunden wird man hungrig: packt euch bei Reiseantritt ein kleines Fresspaket, um zum Beispiel bei einer langen Auto- oder Bahnfahrt Pausen zu machen, ohne viel Geld an Raststätten oder im Bordbistro ausgeben zu müssen.
  • Ich empfehle euch unbedingt auch das lokale Essen zu probieren. Preiswert kommt man vor allem mit Street Food, lernt aber doch neue kulinarische Genüsse kennen.
  • Erkunde (Super)Märkte! Natürlich könntest du dich abends in ein Restaurant setzen, aber viel spannender ist es, einmal durch die Märkte zu gehen. Man entdeckt neue interessante Produkte, spart Geld und findet eventuell ausgefallene Mitbringsel wie ungewöhnliche Spirituosen, Gewürze oder Süßigkeiten.
  • Geht aus euch heraus: Redet mit Menschen! Vor allem Hostels bieten gute Möglichkeiten, mit Leuten anderer Nationen in Kontakt zu kommen. Ich habe schon sehr interessante Geschichten und Reiseerzählungen gehört und faszinierende Menschen kennen gelernt. Oder unterhaltet euch mit Anwohnern. Sie verraten manchmal tolle Plätze, die nicht im Reiseführer stehen.
  • Verlauft euch. Ihr entdeckt Orte, die ihr sonst nie zu Gesicht bekommen hättet. Ich empfehle euch aber unbedingt, trotzdem eine Karte einzustecken, damit ihr wieder zu eurem Übernachtungsort zurück findet.Überhaupt solltet ihr viel laufen. Anstatt in die öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt zu steigen, solltet ihr den Ort zu Fuß erkunden. So entdeckt man faszinierende Plätze.
  • Dokumentiere deine Reise. Ihr werdet irgendwann wieder zu Hause sein, nach Monaten wieder mal Fotos anschauen und könnt euch vielleicht nicht mehr erinnern, warum ihr gerade dieses Haus oder jene Statue fotografiert habt. An dieser Stelle kann es hilfreich sein, wenn man ein kleines Reisetagebuch geführt hat.
  • Lebe! Mach verrückte Dinge! Oder lege einfach mal entspannt die Füße hoch. Der Alltag kommt früh genug wieder, also nutze die Zeit, in der du einmal komplett andere Eindrücke gewinnen kannst. reise

 

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