Hotaru hat für April in den Lostopf gegriffen und die nächsten 4 Wörter gezogen, mit denen man in der ’52 Schlüsselwörter‘-Challenge einen Film assoziieren soll. Ich hatte wieder viel Spaß beim Überlegen:

#14/Vater –

Ich konnte nicht widerstehen. Ist aber eine (mehr oder weniger) geschickte Überleitung. Kennt ihr noch Obi-Wan aus Episode I-III?

Big Fish (2003)

Dieser Streifen von Tim Burton ist mal einer ohne Johnny Depp – dafür mit Ewan McGregor, der die Rolle des jungen Edward Bloom spielt. Der Sohn von Edward hörte als Kind gern die Geschichten seines Vaters, findet sie mit zunehmendem Alter jedoch immer unglaubwürdiger. Als sein Vater im Sterben liegt, geht er den unglaublich klingenden Geschichten auf den Grund und findet zu seiner Überraschung in jeder Fantasterei ein Körnchen Wahrheit. Wer sonst nur die düsteren Werke von Burton kennt, wird von diesen Bilderbuchwelten visuell berauscht sein.

#15/Nachbar/in – Der perfekte Ex (2011)

Eine typische RomCom, wie sie klischeehafter nicht sein könnte: Mann trifft Frau. Mann und Frau verlieben sich, wollen es sich aber nicht eingestehen. In diesem Fall ist dieser Mann der Nachbar aus 6a, der Polizistensohn Colin, welcher Ally helfen soll, ihre alten Exfreunde aufzutreiben. Findet ihr die Sache auch so vorausschaubar? Ich bin ja sowieso kein Liebhaber von romantischen Komödien, aber selbst in diesem Genre ist Der perfekte Ex nur mittelmäßig. Diesen Film noch einmal zu sehen, hätte für mich nur ein überzeugendes Argument: Chris Evans. Obwohl er mal kein hautenges Spandex trägt hat er doch genug Möglichkeit, seine beeindruckende Physique zur Schau zu stellen. Nennt mich ruhig oberflächlich, während ich diesen Body weiter bewundere.

#16/Reise – Honig im Kopf (2014)

Dieter Hallervorden spielt Opa Amandus, der an starker Demenz leidet und damit seine Familie ziemlich auf Trapp hält. 11jährige Enkelin Tilda versucht, ihrem Opa das Vergessen so angenehm wie möglich zu gestalten. Als Amandus nach einem Fiasko jedoch in ein Heim soll, flüchten die beiden spontan nach Venedig, der Ort an dem Amandus einst die Flitterwochen mit seiner bereits verstorbenen Frau verbrachte. Natürlich verläuft diese Reise nicht so reibungslos wie von Tilda erhofft. Dieser Film von Til Schweiger zeigt Hallervordens beeindruckende Schauspielkunst, die weit über ‚eine Flasche Pommes Frites‘ hinaus geht.Der Film ist grandios, … aber mit Vorsicht zu genießen. Obwohl versucht wird, die Thematik mit Situationskomik aufzulockern, ging mir das Thema ordentlich an die Nieren. Extreme Demenzauswirkungen wie etwa Aggressivität werden ausgelassen, schließlich soll es Familienunterhaltung sein. Trotzdem rate ich Angehörigen von Demenzkranken von diesem Film ab.

#17/Kindheit – Forrest Gump (1994)

Forrest Gump ist ein ungewöhnlicher Junge: mit einem IQ von gerade mal 75 und einem Wirbelsäulenleiden, dass ihm Beinschienen beschert, ist er Rezipient von Spot und Hänseleien. Ein Schlüsselmoment sorgt jedoch dafür, dass er sich von seinen Beinschienen befreit und sich damit sein Leben grundlegend verändert. Er ist ein schneller Läufer, was ihn in vielen Situationen zugute kommt. Wir sehen Forrest zu einem Mann heran wachsen, der seinen kindlich-naiven Blick auf die Welt trotz seines Armee-Dienstes im Vietnam nicht verliert. Während er die verrücktesten Abenteuer erlebt, bleibt sein Leben doch immer mit dem seiner alten Jugendliebe verknüpft. Ein Klassiker der Filmgeschichte mit unvergesslichem Soundtrack von Alan Silvestri:

 

Vielen lieben Dank, Hotaru!

Was für Filme wären euch denn so eingefallen? Die nächsten Wörter und die damit von mir verbundenen Filme gibt es wieder Ende Mai. Ich freu mich drauf!

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