Diese Woche sind wieder ein paar sehr interessante Dinge geschehen, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Hier meine Top5 Themen:

  • Diskriminierung hat eine neue Hauptheimat gefunden: Der republikanische Gouverneur Phil Bryant unterzeichnete am Dienstag ein Gesetz, dass es zukünftig Behörden, Geschäften und auch religiösen Einrichtungen im Bundesstaat Mississippi erlaubt ist, Homosexuelle oder Transgender auszuschließen. Das muss man sich mal durch den Kopf gehen lassen. Man kann aufgrund seiner sexuellen Neigung nun keine Kinder mehr adoptieren, gefeuert werden, eine Operation verweigert bekommen und in seiner Religionsfreiheit eingeschränkt werden. Mal ganz abgesehen davon, dass man vermutlich nicht mal mehr in einem Supermarkt bedient wird. Einfach weil man jemanden liebt, der nicht in das traditionell konservative „Vater-Mutter-Kind“-Schema passt. Ich dachte, die US-Amerikaner seien so christlich: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst? Fehlanzeige…

 

  • Und die Diskriminierung geht weiter: Diesmal wird aber nicht auf die Homosexuellen, sondern die Frauen geschimpft. Der neue Star Wars:Rogue One hat einen grandiosen ersten Trailer und eine neue starke Hauptprotagonistin! Ich persönlich bin von der Casting-Wahl begeistert. Star-Wars-Fans sehen des aber etwas anders. Sie hätten gern endlich mal einen starken männlichen Hauptcharakter. Schon irgendwie amüsant, wenn man bedenkt, dass 80% aller neueren Hollywood-Streifen immer noch von Männern überbevölkert wird.

 

  • Nun aber zu fröhlichen Themen: Die Serie SHERLOCK geht in die vierte Runde! Wer die Serie nicht kennt, soll mal unter seinem Stein hervor kriechen und diese 10 Folgen Perfektion ansehen. Für alle Wissenden kann ich freudig bekannt geben, dass die erste Episode der vierten Sherlock-Staffel voraussichtlich Neujahr 2017 bei der BBC laufen wird. Das Warten hat also ein absehbares Ende.

 

  • Digitales Überleben nach dem Tod: Jojo von Beetlebum hat sich Gedanken darüber gemacht, dass wir Dank der Social Networks theoretisch ewig leben. Dieser eher witzig aufgezogene Web-Comic stimmte mich jedoch nachdenklich. Mit jedem Post, Tweet, Pin und Blogeintrag hinterlassen wir heute der Nachwelt einen kleinen Einblick in unsere Seele. Was uns bewegt und beschäftigt. Wie wir die Gesellschaft sehen und politische Geschehen kritisieren. Einfacher könnten wir es den zukünftigen Geschichtsprofessoren eigentlich gar nicht mehr machen. Vorausgesetzt Sie quälen sich durch all die Selfies und Fotos unseres Mittagessens. Mir geht dabei aber auch ein essentieller Gedanke durch den Kopf: Wir werden nicht vergessen. Nie. Ich weiß nicht, ob ich das gruselig oder tröstend finden soll.

 

  • Pech&Schwefel startet Selbstexperiment: Die Bloggerin Ricarda aus Hamburg will es wagen und sich eine Woche komplett dem Internet entsagen. Mutig für jemanden, der sein Geld Online verdient. Selbst mir als netzungebundene Privatperson fällt es schwer, nicht zumindest einmal am Tag zu schauen, ob ich neue Emails habe, wer vielleicht mein Bild auf Instagramm geliked hat oder ob es wieder neue Buch-Reviews auf meinen Lieblings-Blogs gibt. Anscheinend also doch nicht so ungebunden. Das Smartphone macht die Verführung zum Fix-mal-Surfen dabei leicht. Eine Woche offline? Ich werde ja schon nervös, wenn ich mein Smartphone nicht gleich in der Handtasche finde…

 

Soviel erstmal von mir. Mich würde ja mal interessieren, was ihr so für Gedanken über Mississippi habt und ob euch dieses digitale Weiterleben nach dem Tod auch beschäftigt. Was waren denn eure Wochen-Highlights? Hab ich was wichtiges verpasst?stamp

Ich verabschiede mich für heute und

wünsche euch ein entspanntes Wochenende!

Eure

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