[Kaffeeklatsch] Ernährungsdschungel.

Im Zuge meines ‚Neuanfangs‘, möchte ich mich nicht nur mental fit machen, sondern auch mein Körper soll eine Rundum-Erneuerung erhalten.

Mens sana in corpore sano.

In einem Gesunden Körper, steckt ein gesunder Geist und so. Deswegen will ich mit euch die übliche Vorher-Nachher- Challenge wagen. In den nächsten Tagen, wenn ich alle Vorbereitungen getroffen habe, werde ich mich einmal mit meinem stolz angefutterten Winterspeck vor euch präsentieren und das erste Foto schießen. Ich bin mir halt für nix zu schade.

An dieser Stelle möchte ich aber betonen, dass es mir in erster Linie nicht um stures Abnehmen geht, sondern um eine dauerhafte Umstellung in meinem Lebensstil. Ich möchte nicht mehr schlapp und müde sein. Ich möchte nicht nach 3 Stockwerken Treppensteigen schnaufen und dampfen wie der Hogwartsexpress. Und eventuell bekomme ich ja auch meine Kaffee-Sucht unter Kontrolle? Wenn dabei eine annehmbare Bikini-Figur raus springt wäre das aber ein schöner Nebeneffekt.

Aber jetzt ist natürlich die Frage, wie ich dieses Ziel erreichen soll. Da hilft Ernährungsumstellung und Sport, soweit ist das ja hinlänglich bekannt. Das mit dem Sport bekomme ich ja noch relativ einfach hin. (Das sag ich jetzt mal so naiv.) Ob ich nun zu Zumba die Hüften schwinge, im Fitness-Studio an Geräten arbeite oder ganz entspannt mit Yoga den Tag ausklingen lasse: Jede Bewegung ist schließlich Bewegung.

Mit dem Essen allerdings sieht die Sache schon ganz anders aus. Jetzt mal ganz ehrlich: Flexitarier, Vegetarier, Veganer, Frutarier, Paleo, High-Carb, Low-Carb, Low-Fat, Atkins, Glyx, Weight Watchers, …

Wer sieht in diesem Ernährungsdschungel überhaupt noch durch?

Ich habe mich jetzt einige Tage lang damit beschäftigt um zumindest ungefähr zu wissen, in wie weit sich diese ganzen Diäten und Ernährungssysteme unterscheiden. Schlauer bin ich damit allerdings noch immer nicht. Was passt denn nun speziell auf mich? Wie kann ich dauerhaft meine Ernährung umstellen und den vermaledeiten Jojo-Effekt vermeiden? Welche Ernährungsweise kann man auch zeitlich und finanziell durchhalten? Da ich keinerlei Lebensmittel-Unverträglichkeiten habe, steht mir die ganze Palette zur Auswahl bereit. Ich habe mich zumindest schon mal auf die bekanntesten Systeme reduzieren können:

Essen bis man satt ist! Das verspricht Detlef Soost in Funk und Fernsehen bei seinem BodyChange-Programm. Nach seinem Essensplan kann man an einem Tag in der Woche essen, was man will! Klingt das nicht traumhaft? Fast zu gut um wahr zu sein. Allein schon deswegen traue ich der Sache nicht ganz. Aber anscheinend funktioniert es ja doch?

Vielleicht ja Low-Carb? Aber mal ganz ehrlich, ein Leben ohne Nudeln, Kartoffeln und dem morgendlichen Vollkornbrötchen wäre für mich die Hölle. Zudem steht der neue Diäten-Trend der USA heftig in Kritik.

Oder Vegetarisch? Vegan? Wäre schon eher mein Fall. Mir liegt relativ wenig an Wurst und Fleisch. Das kommt bei mir selten auf den Teller und landet eigentlich nie in meinem eigenen Einkaufskorb. Jedoch auf Käse und Fisch verzichten? Auf ein leckeres Omelett? Ich weiß, dass es genug Möglichkeiten gibt, um all diese Dinge zu ersetzen, an denen es in der veganen Küche mangelt. Attila Hildmann macht es vor und viele sind von seiner 30-Tage Challenge überzeugt. Ob ich bei meinem mageren Studenten-Auskommen jedoch finanziell mithalten kann, um mir Soja, Amaranth und grünen Chai zu besorgen, ist an dieser Stelle fraglich.

Essen wie in der Steinzeit? Die Paleo-Diät hat ebenfalls großen Zuwachs und zeigt bei den Anhängern eindeutige Ergebnisse. Auch hier begleitet eine 30-Tage-Challenge durch die Ernährungsumstellung. Alle unverarbeiteten Lebensmittel sind gestattet. Was für mich im Umkehrschluss bedeutet, dass ich weiterhin Eier und Fisch essen darf. Dafür keinen Käse und ähnlich wie bei Low-Carb: keine Getreideprodukte. Also auch wieder kein Vollkornbrötchen. Doof, aber wahrscheinlich machbar.

Was sagt ihr denn zum Thema gesunde Ernährung? Steckt hinter diesem ganzen Ernährungswahnsinn System? Habt ihr vielleicht sogar schon Erfahrungen mit einem der oben stehenden Varianten gemacht oder könnt mir etwas ganz anderes empfehlen?suche

Gebt mir Input!

Weiterhin fleißig recherchierend,

eure

 

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3 Kommentare

  1. Hallo, Tex!
    Was, beim geflügelten Sombrero, ist denn bitte ein „Flexitarier“? Ein Akrobat, der sich vegetarisch ernährt?
    Ich hab mir auch vorgenommen mal ein bisschen gesünder zu werden und habe damit begonnen zu frühstücken. Normalerweise mache ich das nicht, weil mir davon morgens leicht schlecht wird. Aber ich habe das Gefühl jetzt einen besseren Rhythmus beim Essen zu haben.
    Hinter mir wird gerade darüber diskutiert, wie wichtig Bewegung ist. Wie passend. 😉 Leider bin ich kein sportlicher Mensch. Ich habe überlegt wieder mit dem Schwimmen anzufangen. Aber was du da machst klingt so oder so sehr aktiv. Ich glaube nicht, dass du dir wegen dem Sport Sorgen machen solltest? 😉
    Hast du die Fotos schon gemacht? Dich schon für eines entschieden?
    LG, m

    Gefällt 1 Person

    • 😀 Ja, man könnte meinen, dass es sich um eine exotische Sportart handelt. Flexitarier ist eine schöne Wortneuschöpfung und kann man in „Teil-Zeit-Vegetarier“ übersetzen. Es bedeutet, dass man an 3 oder mehr Tagen in der Woche auf Fleisch verzichtet. Prinzipiell liegen mir an Wurst und Fleisch nicht viel, weshalb es maximal einmal die Woche bei mir etwas tierisches auf dem Teller gibt.
      Frühstücken ist auch eines der Punkte, die ich jetzt langsam angehe. Ich quäle mir morgens jetzt zumindest immer Müsli rein. Was ist denn dein Frühstück der Wahl? Ich bekomme morgens oftmals auch nichts runter.
      Da ich in der ersten Maiwoche in den Urlaub fahre und in der Zeit vermutlich nur schwer eine Diät halten kann, wird die Challenge für mich Mitte Mai losgehen. Wenn ich aus dem Urlaub komme, wird also fleißig Bauchumfang gemessen. 😉 Ich habe mich jetzt intensiv mit ‚Vegan for Fit‘ beschäftigt und schon einige Rezepte probiert. Das wird wohl dann die Ernährungsform der Wahl. Ich werde auf jeden Fall berichten! 🙂

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      • Guten Morgen, Tex!
        Dann bin ich also ohne es zu wissen ein Flexitarier? 😀 Ich mag zwar Fleisch, aber ich versuche das ein bisschen herunter zu schrauben. Funktioniert eigentlich ganz gut.
        Frühstück…naja, ich brauche nach dem Aufwachen meistens ein bisschen, bis ich dann wirklich was essen kann. Und dann müsste ich eigentlich auch schon raus. Deshalb meistens etwas, das schnell geht. Vollkornbrot oder Müsli, wenn ich genug Milch im Kühlschrank habe. Oder Couscous.
        Na, dann bin ich mal gespannt. Sei nur vorsichtig. Ganz gesund ist diese vegane Lebensweise nämlich nicht, weil du nicht genug Proteine und Vitamin B aufnimmst. Wenn du nicht genug Proteine hast, dann kannst du keine Muskeln aufbauen. Pass gut auf dich auf!
        LG, m

        Gefällt 1 Person

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